Wir bieten unterschiedliche Druckverfahren an.
• Flexdruck (Glatter Foliendruck)
• Spezial Flexdruck (Effekt Foliendruck)
• Digital Direktdruck (Textildirektdruck)
• Sublimationsdruck (Thermosublimation)
• Digital Transferdruck (Glatter Foliendruck)
• DTF-Transfer
DTF Transfer - Die Revolution im Textildruck!
DTF steht für
"Direct to Film" und ist eine moderne Methode im Textildruck, die in den letzten Jahren immer beliebter geworden ist. Ich erkläre dir, wie sie funktioniert und was sie besonders macht.
Beim DTF-Druck wird ein Design zunächst mit speziellen Tinten auf eine transparente Folie gedruckt – ähnlich wie bei einem Tintenstrahldrucker. Diese Folie ist meist eine PET-Folie (Polyethylenterephthalat), die für diesen Zweck beschichtet ist. Nach dem Druck wird auf die noch feuchte Tinte ein pulverförmiger Schmelzkleber aufgetragen, der sich mit der Tinte verbindet. Danach wird die Folie erhitzt, damit die Tinte trocknet und der Kleber eine gleichmäßige Schicht bildet. Das fertige Motiv auf der Folie wird dann mit einer Heißpresse auf das Textil übertragen. Die Folie wird anschließend abgezogen – entweder heiß (Hot Peel) oder kalt (Cold Peel), je nach verwendetem Material – und der Druck bleibt auf dem Stoff zurück.
Was macht DTF so besonders? Hier sind die wichtigsten Punkte:
- Vielseitigkeit: DTF funktioniert auf fast allen Stoffen, egal ob Baumwolle, Polyester, Mischgewebe, Leder oder sogar Seide – und das unabhängig von der Farbe des Materials. Das macht es flexibler als viele andere Verfahren wie den Direktdruck (DTG) oder den Siebdruck.
- Hohe Qualität: Die Drucke sind detailreich, mit leuchtenden Farben und scharfen Kanten. Auch komplexe Designs mit Farbverläufen oder Fotos kommen gut raus.
- Keine Vorbehandlung nötig: Im Gegensatz zu DTG, wo das Textil oft vorbehandelt werden muss, kannst du beim DTF direkt loslegen, was Zeit spart.
- Haltbarkeit: Die Drucke sind elastisch, waschbeständig und langlebig, weil der Kleber das Motiv fest mit dem Stoff verbindet.
- Effizienz: Du kannst Transfers im Voraus drucken und lagern, bis sie gebraucht werden. Das ist praktisch für kleine Auflagen oder spontane Aufträge.
Zusammengefasst ist DTF eine spannende Technologie, die vor allem für kleine bis mittlere Auflagen, personalisierte Kleidung oder komplexe Designs ideal ist. Sie kombiniert Flexibilität und Qualität und ist deshalb in der Textilbranche auf dem Vormarsch.
Hervorragende Wahl für fast jeden Auftrag!
Unterschied DTF-Druck zu FLEX-DRUCK
Wie sie funktionieren:
- DTF (Direct to Film): Wie ich schon erklärt habe, wird beim DTF das Design auf eine Folie gedruckt, mit Schmelzkleber bestreut und dann per Heißpresse auf den Stoff übertragen. Es ist ein Tinten-basierter Prozess, der digital gesteuert wird.
- Flexdruck: Beim Flexdruck wird eine farbige Vinylfolie (Flexfolie) mit einem Schneideplotter in Form geschnitten. Danach wird das geschnittene Motiv ebenfalls mit einer Heißpresse auf das Textil übertragen. Hier gibt’s keinen Druck im klassischen Sinne, sondern ein physisches Ausschneiden der Folie.
Gegensätze:
- Design-Komplexität:
DTF: Kann komplexe, mehrfarbige Designs mit Verläufen, Fotos oder feinen Details umsetzen, da es ein Druckverfahren ist. - Flexdruck: Ist auf einfache, meist ein- oder zweifarbige Designs beschränkt, weil jede Farbe eine eigene Folie braucht und Verläufe oder Fotos nicht möglich sind.
- Material der Folie:DTF: Nutzt eine transparente Trägerfolie, die nur als Zwischenschritt dient und nach dem Übertragen entfernt wird.
- Flexdruck: Die Flexfolie selbst ist das Endprodukt, das auf dem Stoff bleibt – sie ist farbig und oft dicker.
- Flexibilität bei Stoffen:DTF: Funktioniert auf fast allen Materialien (Baumwolle, Polyester, Leder usw.) und Farben, ohne große Einschränkungen.
- Flexdruck: Haftet zwar auch auf vielen Stoffen, kann aber bei sehr empfindlichen oder unebenen Materialien Probleme machen, weil die Folie weniger anpassungsfähig ist.
- Haptik und Optik:DTF: Der Druck ist meist dünner und flexibler, fühlt sich aber manchmal leicht gummiartig an.
- Flexdruck: Die Folie liegt spürbar auf dem Stoff, wirkt oft glänzend oder matt (je nach Folie) und kann bei Dehnung weniger elastisch sein.
- Produktionsaufwand:DTF: Benötigt einen Drucker, Tinte, Kleber und eine Heißpresse – ideal für kleine bis mittlere Auflagen mit wechselnden Designs.
- Flexdruck: Einfacher in der Herstellung (Schneideplotter + Heißpresse), aber für jedes neue Design muss die Folie neu geschnitten werden, was bei vielen verschiedenen Motiven aufwendig wird.
- Kosten und Skalierbarkeit:DTF: Höhere Anfangskosten wegen der Ausrüstung, aber günstiger bei kleinen, individuellen Auflagen.
- Flexdruck: Günstiger bei einfachen Designs und kleinen Stückzahlen, wird aber bei komplexeren Projekten teurer und zeitaufwendiger.
Wann welches Verfahren?
- DTF ist perfekt, wenn du detailreiche, bunte Designs auf verschiedenen Stoffen brauchst – etwa für T-Shirts mit Fotodruck oder Logos mit Verläufen.
- Flexdruck bei schlichten Designs wie Schriftzügen, Nummern oder Logos (z. B. auf Sporttrikots), wo eine klare, robuste Optik gewünscht ist.
Kurz gesagt: DTF ist die moderne, vielseitige High-Tech-Option, während Flexdruck eher die klassische, einfache Methode für klare Linien und weniger Aufwand ist.